Geld regiert die
Welt
Die Freiheit im Kapitalismus ist nicht die Freiheit an sich,
und ist auch nicht un-bedingt (oder auch: ohne Bedingung)
die Freiheit für den Einzelnen - sondern die Freiheit der
Stärkeren:
Das erfährt der britische Journalist Jon
Ronson
von jemandem,
der es wissen muss:
Von einem Angehörigen der Weltverschwörung.
[...]
Die Teilnehmer der
Bilderberg-Treffen, die im Zentrum
der meisten
konkreten Weltverschwörungs-Ideen unserer Tage stehen,
versuchen tatsächlich, die Globalisierung voranzutreiben und
Politiker an die Macht zu
bringen, die dazu hilfreich erscheinen:
"Zu sagen, dass wir nach einer
Weltregierung streben, ist übertrieben,
aber nicht
völlig unlauter. Diejenigen von
uns, die bei den
Bilderberg-Treffen zugegen sind, denken, dass wir
nicht für alle Zeiten
um nichts
kämpfen und dabei Menschen töten und Millionen
Obdachlos machen
können. - Also dachten wir, eine einzige
Gemeinschaft, die sich
über die Welt erstreckt,
wäre eine gute Sache."
[...]
Des weiteren streiten
sie nicht einmal ab, dass sie damit
massiv in die Weltpolitik
eingreifen.
[...]
Und zu guter letzt
sind sie dennoch davon überzeugt,
dass ihnen die Kontrolle,
wenn sie sie je gehabt
haben
sollten,
längst entglitten ist.
[...]
Denn, so sagt einer von Ihnen:
"Niemand
regiert die Welt: Die Märkte regieren die Welt.
Das ist keine
Verschwörung - so laufen die Dinge eben."
Alle
Rechte am Text liegen beim Autor.
Vervielfältigung unter Gabe von Credits ausdrücklich
erwünscht.
Der
Bericht von Jon Ronson, auf den Kulla sich in seinem Buch bezieht, kann in englischer
Sprache hier nachgelesen werden -
inklusive des Abschnitts in dem sich
der Bilderberger Denis Healey äussert.